Camera Obscura – La cour à moi, la cour en moi
Ein Kunst-am-Bau-Projekt. Un projet dans le cadre du concours
Fotografie
- Andrea Good
Text
- Teresa Gruber
Gestaltung
- Büro Haeberli, Patricia Pazin
Details
88 Seiten 16.5 × 19.8 cm Softcover geheftet Abbildungen 4-farbig und s/w
- Deutsch
- Französisch
Kategorien
- Kunst
Themen
- Partizipative Kunst
- Gefängnis
- Fotografie
«La cour à moi, la cour en moi» dokumentiert ein partizipatives Kunstprojekt von Andrea Good, das aus einem Kunst-am-Bau- Wettbewerb für das Frauengefängnis Prison de La Tuilière in Lonay (Kanton Waadt) hervorgegangen ist. Ausgewählte Zellen wurden mithilfe einfacher Mittel in Camera Obscura Räume verwandelt, in denen der Hof, der Himmel und die Natur ohne Gitter und auf dem Kopf stehend an die Wände projiziert erscheinen. So entsteht in den Zellen ein abgedunkelter, meditativer und mystischer Raum, der dazu beitragen kann, das Gefühl der Eingeschlossenheit und Gefangenschaft zu mildern. Zwei mal zwei Wochen lang arbeitete die Zürcher Künstlerin eng mit den Frauen und dem Personal zusammen. Die Insassinnen konnten die Camera Obscura selbst einrichten und eigene Fotopapiere belichten. Die Publikation vereint ihre Arbeiten, ergänzt durch Zitate sowie Andrea Goods künstlerische Umsetzung.
