Ruth Handschin
Wildwuchs
Text
- Astrid Näff
Gestaltung
- Riografik
- Studio nonsai, Francesca Petrarca
Details
ca. 412 Seiten 16.5 × 22 cm Softcover, gebunden Abbildungen 4-farbig und s/w
- Deutsch
Kategorien
- Kunst
Themen
- Natur
- Pflanzen
- Botanik und Kunst
Ein Haus voller botanischer Schätze, hinterlassen von Ruth Handschin (1949–2020), liefert das Material für diese Monografie. Der Titel «Wildwuchs» deutet auf die Natur dieser Preziosen hin: Fasziniert von der mitteleuropäischen Ruderal- und Spontanvegetation, den «Unkräutern», hat die in der Schweiz und in Deutschland wirkende Künstlerin den Reichtum dieser pflanzlichen Formen über drei Jahrzehnte lang zum Ausgangspunkt einer achtsamen Annäherung gemacht. In zeichnerischen Folgen, plastischen Werken und in aufwendigen Schwarzlichträumen hat sie die Schönheit dieses vielfach als störend oder wertlos verschmähten Teils unserer Flora und Umwelt untersucht. Ihre zusehende Konzentration auf urbane Vorkommen, insbesondere in Berlin und Zürich, lässt sie diesbezüglich als Pionierin erscheinen. Ihre Mission wird heute, wo Klimawandel und anhaltender Artenverlust die Stadtgestalter weltweit zum Umdenken bringen, klar konturiert erkennbar. Ruth Handschin, 1949–2020, geboren in Basel, Schweiz. Kunststudium an der Hochschule für Gestaltung in Basel, am Massachusetts College of Art in Boston und an der Kunstakademie München.
